Besuch bei den Müllwerkern – “SPD Stadtverordnete sagen Danke”

Besuch bei den Hanauer Müllwerkern - „SPD Stadtverordnete sagen Danke“

Die Hanauer SPD-Stadtverordneten besuchten im Rahmen ihrer Sommertour die Hanauer Müllabfuhr und Stadtreinigung (HIS) auf dem Betriebshof Daimlerstraße. „Ihnen gebührt unser Respekt und unsre Wertschätzung für Ihre Arbeit“, leitete Cornelia Gasche, die Vorsitzende der SPD-Fraktion, den Besuch ein. Ziel der SPD-Stadtverordneten war es, den Mitarbeitenden, den Vertreterinnen und Vertretern des Personalrates und der Leitung des Eigenbetriebes einmal aufrichtig „Danke“ zu sagen. Danke dafür, so Gasche, dass sie jährlich 58.000 Tonnen Müll in Hanau einsammeln und zur Entsorgen bringen, davon 19.000 Tonnen Restmüll, 5.000 Tonnen Biomüll,  2.500 Tonnen Wertstoffe, 1.500 Tonnen Glas und fast 8.000 Tonnen Papier und Pappe. Diese beeindruckenden Zahlen stellte Markus Henrich, Leiter des Eigenbetriebes HIS, vor. Eduard Griessmann und Bodo Koller zeigten den Gästen „ihre Werkstatt und „ihren“ Fuhrpark“. Dort sorgen sie täglich dafür, dass mit guter Wartung die hoch beanspruchten und teilweise auch betagten Spezial-Gerätschaften einsatzbereit sind.

Die enormen Müllmengen holen die Müllwerker leider nicht nur aus den Mülltonnen der Haushalte und aus den ca. 2.000 öffentlichen Müllbehältern im ganzen Stadtgebiet; 48 Tonnen sammeln sie alleine von Plätzen, Wegen und aus Grünflächen ein. Markus Henrich beklagte, dass sich diese Müllmengen, die nicht ordentlich in den Abfallbehälter entsorgt werden, sondern einfach achtlos fallen gelassen und in die Gegend geworfen werden, um 5 Tonnen im Jahresvergleich 2016 auf 2017 erhöht haben. Auch die illegalen Sperrmüllablagerungen im Stadtgebiet haben sich im Jahresvergleich um ein Drittel erhöht und dass obwohl die Sperrmüllabfuhr für die Haushalte kostenfrei geworden ist und sein Team die Hoffnung hatte, dass sich die illegalen Ablagerungen damit reduzieren. Cornelia Gasche, die Fraktionsvorsitzende der SPD, bedauert diese Entwicklung: „Die Stadt hilft den Bürgern mit kostenloser Abholung des Sperrmülls und manche sind nicht einmal bereit, einen Termin zu vereinbaren und die kurzfristige Abholung abzuwarten, sondern stellen ihren Müll einfach auf Plätzen, im Gebüsch oder in der Natur ab. Hierdurch verursachen sie zusätzliche Kosten für das Finden, Abholen und Einsammeln. Das ist rücksichtslos, auch gegenüber der Stadtgemeinschaft“, bewertet Ute Schwarzenberger, die Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses, dieses Verhalten. „Wer erwischt wird, muss nach der geltenden Abfallsatzung mit einem Bußgeld bis zu 500 Euro rechnen“, ergänzt sie.

Zusammenfassend danken die Besucherinnen und Besucher der SPD allen Mitarbeitenden für ihren hervorragenden Einsatz, auch für das zusätzliche Säubern der Innenstadt an Samstagen und Sonntagen vom achtlos weggeworfenen Verpackungsmüll. „Jede und jeder von uns hat die Möglichkeit, zur Sauberkeit in der Stadt durch das eigene Verhalten selbst beizutragen“, appellieren Cornelia Gasche und Ute Schwarzenberger zum Abschluss des Besuches an die Bevölkerung.

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