„Fair-Play – Ein großes Zeichen in schwierigen Zeiten“

SPD-Hanau dankt der TG Hanau für ihre Solidarität

Die Turngemeinde Hanau verkündete auf ihrer Delegiertenversammlung in der letzten Woche, dass sie keine Unterstützung aus dem städtischen Corona-Hilfspaket benötigt und in Anspruch nehmen wird. Mit dem Verzicht solle anderen Hanauer Vereinen, die in dieser herausfordernden Zeit in größerer Notlage sind,  besser geholfen werden können. Für Max Bieri, SPD-Stadtverordneter und Mitglied der Delegiertenversammlung der TGH und die SPD-Fraktionsvorsitzende Cornelia Gasche ist das ein großes Zeichen der Solidarität. Es ist aber vor allem auch eine große Geste gegenüber die „Sportfamilie“ in Hanau, unterstreicht Gasche.  „Wir danken der Turngemeinde und stellvertretend ihrem Präsidenten Rüdiger Arlt ausdrücklich für diesen Verzicht und dieses Zeichen von Ehrlichkeit, Integrität und Solidarität, das sich letztlich in den sportlichen Begriff – „Fair-Play“ – zusammenfassen lasse. Besonders in der jetzigen schwierigen Zeit sind Zeichen dieser Art eine Wohltat für unsere ganze Gesellschaft.“, unterstreichen Bieri und Gasche.

Solch positive Nachrichten seien selten und daher besonders zu würdigen.


Die TG Hanau werde damit ihrer Vorbildfunktion als ältester und größter Hanauer Breitensport-Verein, gerecht.  „Wir wissen, mit welchem Elan der Verein das eigene, ehrgeizige „Phönix-Projekt“, den Bau einer neuen eigenen zukunftsfähigen Sportstätte, betreibt. Das kostet richtig Geld. Es ist aber auch eine gigantische Planungsleistung des Vereins. Der Verzicht auf die städtischen Corona-Hilfsgelder im Sinne der Gemeinschaft bestätigt nochmals nachdrücklich das Selbstverständnis und die Solidität der Arbeit der TGH.  Die Haltung der TGH verdient einen öffentlichen Dank und unseren Respekt,“ würdigen Bieri und Gasche dieses Zeichen der Solidarität gegenüber und innerhalb der Gemeinschaft der Hanauer Sportvereine.

Hanau, den 09.10.2020

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