Hanauer Koalitionäre besuchen die Stadtwache

„Video-Überwachung und Präsenz erhöhen die Sicherheit der Bevölkerung“

Seit einem dreiviertel Jahr ist sie in Betrieb: Die „Hanauer Stadtwache“ direkt im Herzen Hanaus im Rathaus am Marktplatz. Hanaus Mehrheitsfraktionen von SPD, Grünen, BfH und FDP haben sich nun vor Ort direkt von Stadtrat und Ordnungsdezernenten Thomas Morlock sowie Ordnungsamtsleiter Thorsten Wünschmann informieren lassen, was die Stadtwache und die ebenfalls seit einigen Monaten laufende Videoüberwachung in den letzten Monaten bewirkt haben.

Auch wenn sich die Koalitionspartner in Teilen unterschiedlich zur Video-Überwachung positioniert haben, so ist doch das gemeinsame Fazit: Die Präsenz der Sicherheitskräfte und die direkte Ansprechbarkeit, zusätzlich zu den Streifen eben auch auf der Wache, haben zu einer deutlichen Verbesserung der Bürgernähe geführt. Auch die staatliche Polizei habe festgestellt, dass die Zusammenarbeit und vor allem die Reaktionsfähigkeit deutlich verbessert wurden. Auch wenn es von der Polizei am Freiheitsplatz gefühlt nur wenige Meter sind, so ist die direkte Einsatzfähigkeit der gemischten Streifen viel schneller. Der Einsatz der sehr leistungsfähigen Kamera- und Softwaretechnik und deren Betrieb machen zudem ein schnelles Eingreifen und eine fundierte Beweisaufnahme möglich.

Auch wenn Hanau eine grundsätzlich sichere Stadt ist, so finden doch auch täglich kleinere und größere Straftaten in der Anonymität der belebten Plätze statt. Die, die sich jetzt in „ruhigere Winkel“ zurückziehen, sind dort eindeutig besser zu überwachen und am Ende Ding fest zu machen,“ erläuterte Thorsten Wünschmann. Erfreut sind die Mitarbeiter/innen der Stadtpolizei über die positive Reaktion vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger. „In den ersten Wochen hatten wir so manchen freundlichen Besuch mit Kuchengeschenken, Dank und guten Worten“, berichteten sie. Die Ansprechbarkeit der Streifen für Fragen und Hilfestellungen auf der Straße, werden von den Menschen gut angenommen und honoriert. „Die Sicherheitskräfte sind ausdrücklich nicht dazu da, um Besucherinnen und Besucher, Bewohnerinnen und Bewohner der Innenstadt in ihrem Bewegungsradius zu überwachen“, unterstrich Ordnungsdezernent Morlock. „So verstehen sie sich auch selbst überhaupt nicht“. Es geht darum, das technisch unterstützte menschliche Auge und das Personal rasch an den Stellen zu haben, wenn es um kleinere und größere Straftaten geht. „Auch wenn man zur Videoüberwachung eine differenzierte Haltung einnehmen kann, so ist die Stadtwache mit ihren modernen neuen technischen Möglichkeiten am Ende ein Gewinn an Sicherheit und Bürgernähe“, ein eindrucksvolles erstes sachliches Fazit, das die Koalitionäre für sich ziehen konnten.

 

20.11.2018

 

 

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