Jutta Straub spricht sich für konkrete Schritte zur Förderung des Ehrenamts aus

SPD-Landtagskandidatin Jutta Straub äußerte sich aktuell zu konkreten Maßnahmen, die zur Förderung und Unterstützung des Ehrenamtes nutzen könnten.

Hintergrund der Äußerungen sind die 15 Verfassungsänderungen, über die in Hessen am 28.10. neben der Landtagswahl abgestimmt wird. Eine der Verfassungsänderungen sieht die Verankerung der Förderung des Ehrenamtes in den hessischen Staatszielen vor. Dem Änderungsvorschlag zufolge wären Land, Gemeinden und Gemeindeverbände zu einer stärkeren Förderung und Unterstützung des Ehrenamtes angehalten, allerdings ohne näher zu definieren, wie diese Förderung konkret aussehen könnte.

Straub, die selbst in einer Vielzahl von Vereinen ehrenamtlich aktiv ist, begrüßte die angestrebte Verfassungsänderung und unterstrich einmal mehr die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamtes: „Durch meine politische Arbeit und dadurch, dass ich selbst ehrenamtlich engagiert bin, treffe ich häufig auf Menschen, die in den verschiedensten Projekten aktiv sind und durch ihre Arbeit wichtige Beiträge für ein gutes Zusammenleben leisten. Mich berührt es immer wieder zu sehen, wie viele Stunden unsere Ehrenamtlichen in ihrer Freizeit investieren ohne jegliche Gegenleistung zu erwarten. Das ist ein wunderbares Beispiel für Solidarität, die für mich als Sozialdemokratin selbstverständlich ein zentraler Wert ist.“

Konkret könne Straub sich vorstellen, dass ehrenamtlich tätige ein Hessenticket erhalten, welches einerseits ihre ehrenamtliche Arbeit erleichtern und andererseits Anreize für die Nutzung von ÖPNV schaffen könne. Darüber hinaus ziehe sie auch die Möglichkeit steuerlicher Erleichterungen in Form von höheren Freibeträgen für ehrenamtliche Arbeit in Betracht. Zentral sei für sie vor allem, dass das Ehrenamt auch von staatlicher Seite Anerkennung erfährt: „Es ist mir persönlich wichtig, dass unsere Ehrenamtlichen die Wertschätzung spüren, die sie innerhalb der Gesellschaft verdienen. Sicherlich wird eine SPD-Regierung genau prüfen, welche Mittel geeignet sind, um diese Wertschätzung des Landes und der Kommunen für das Ehrenamt auszudrücken.“

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