„Kampf für eine saubere Stadt“

 SPD-Fraktion Hanau und Ortsvorsteher/innen fordern Kontrolle und deutlich härtere Strafen

Es ist fängt beim Kaugummi an, den man auf die Straße spuckt, geht über das Wegwerfen und Austreten von Zigarettenkippen auf den Gehwegen und Plätzen, leeren Eisbechern und Vanille- und Schokosoße auf Bänken und Treppenstufen im Stadtgebiet, bis zum Ablagern von Abfällen neben Mülleimern und Müllcontainern bis zur illegalen Müllentsorgung in Feld und Flur.  „Die Möglichkeiten, durch Öffentlichkeitsarbeit, Plakate und vielerlei Aktionen ein größeres Bewusstsein für eine saubere Stadt zu erreichen, findet offenkundig ihre Grenzen dort, wo es Mitbürger/innen einfach egal ist, was sie hinterlassen und wie das Stadtbild am Ende aussieht“, das resümiert die Vorsitzende der SPD-Fraktion Cornelia Gasche gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den Ortsbeiräten.

Die hessischen Kommunen geben nach Ministeriumsangaben jährlich über 200 Millionen Euro für die Reinigung öffentlicher Plätze aus. Für Hanau entstehen jährliche Kosten von über 2,6 Mio. €. „2,6 Millionen Euro, die dennoch nicht dazu führen, dass ein sauberes Stadtbild erreicht wird. „Am Ende ist es ein permanentes Hinterherlaufen.  Unser Dank und Respekt gilt denjenigen, die Tag für Tag die ekligen Hinterlassenschaften ignoranter Zeitgenossen entfernen müssen.“

Phantasievolle Öffentlichkeitsarbeit, Sauberkeitspaten und andere Gemeinschaftsaktionen von Vereinen und Organisationen sind weiterhin wichtig und notwendig, so Gasche. Es kann aber nicht alleine dabei bleiben! „Wir brauchen deutlich höhere Bußgelder und vor allem eine harte Kontrolle und Ahndung der Verstöße. Am Ende scheint es leider nur über das Portemonaie zu gehen,“ so Reiner Wegener, Caroline Geier-Roth, Reinhold Schreiber, Rosemarie Thiel, Wolfgang Walther und Reiner Dunkel. Sie sind Ortsvorsteher/innen in ihren Stadtteilen Nordwest, Mittelbuchen, Kesselstadt-Weststadt, Lamboy-Tümpelgarten, Innenstadt und Großauheim. „Es vergeht keine Woche“, so die sechs Kommunalpolitiker/innen, in der wir nicht Beschwerden aus der Bürgerschaft erhalten, weil wieder irgendwo Müll abgeladen wurde oder Verunreinigungen zu Verärgerungen führen. „Wir haben mit größtem Engagement unsere Innenstadt umgestaltet und aufgewertet. Wir erleben dennoch weiter täglich, wie trotz unzähliger Mülleimer, der Müll auf Plätzen, Treppen, Bänken achtlos hinterlassen und weggeworfen wird“, so der Ortsvorsteher der Innenstadt, Wolfgang Walther. Rosemarie Thiel verweist auf die Aktion des Ortsbeirates Lamboy-Tümpelgarten, der mit Flyern im Stadtteil darauf aufmerksam gemacht hat, welche Gefahren sich auch für Kinder ergeben, wenn Spielplätze durch Glasscherben und Zigarettenkippen verschmutzt werden. „Uns allen muss unsere Stadt wert und wichtig sein“, fassen Gasche und Wegener die gemeinsame Haltung von Fraktion und Ortsvorsteher/innen zusammen. „Sauberkeit ist ein entscheidender Aspekt, der Menschen das Gefühl von Aufenthaltsqualität und Sicherheit gibt. Deshalb werden wir uns dafür einsetzen, dass der Bußgeldkatalog in Hanau deutlich verschärft wird und dass wir 2020 auch Kontrolleurinnen und Kontrolleure auf die Straße bekommen, die sich der schweren Aufgabe stellen, Müllsünder bei der Tat zu erwischen und Bußgelder zu verhängen.“

Die SPD-Fraktion Hanau und ihre Kolleginnen und Kollegen aus den Ortsbeiräten fordern alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, nicht müde zu werden und immer wieder aktiv aufmerksam zu machen, wenn Mitmenschen mal wieder unachtsam etwas fallen lassen. Wir sind umso dankbarer, dass es auch Mitmenschen gibt, die Heruntergefallenes aufheben. „Diesen guten Vorbildern danken wir ausdrücklich!“  „Wir wollen nicht nur ahnden, sondern weiter auch auf positive Beispiele hinweisen und vor allem Vorbild für die Kinder in unserer Stadt sein. Es geht uns darum, unsere Stadt gemeinsam sauberer zu machen“, so die SPD-Kommunalpolitiker/innen.

Hanau, den 13.06.2019

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