Kein weiterer Atommüll nach Hanau

Kein weiterer Atommüll nach Hanau

Sozialdemokraten stützen Kaminskys Haltung

„Wir werden ein weiteres Zwischenlager für Atommüll im Industriepark Hanau nicht akzeptieren“, das ist      die eindeutige Position der Hanauer Sozialdemokraten. Fraktionschefin Cornelia Gasche und ihr Stellvertreter Thomas Straub, der auch Parteivorsitzender der Hanauer SPD ist, stärken damit Oberbürgermeister Claus    Kaminsky eindeutig den Rücken.

Das Verwaltungsgericht Frankfurt hatte in einer abschließenden mündlichen Verhandlung in der letzten        Woche erklärt, dass sie den Betrieb eines Zwischenlagers im Gewerbegebiet in Hanau für verträglich und      zulässig halte. Die schriftliche Urteilsbegründung steht noch aus. Gasche und Straub machen deutlich, dass die Konversion des ehemaligen nuklear-technischen Standorts in Wolfgang erfolgreich umgesetzt wurde. Der Industriepark Hanau entwickle sich in hervorragender Weise. Die Vorarbeiten für den Fraunhofer Science Park auf der angrenzenden ehemaligen Wolfgangkaserne haben begonnen. Auf einer Fläche von 2.600 qm wird in Kürze Forschung für einen zukunftsgerechten Wertstoffkreislauf und die Substitution seltener Rohstoffe        betrieben. Die Firma ALD, die sich ebenfalls dort angesiedelt und ihren Standort 2017 in Hanau zentralisiert hat, ist ein weltweit führender Anbieter von Vakuum-Anlagen zum Schmelzen, Beschichten und Wärmebehandeln von Metallen. Hier werden Zukunftstechnologien entwickelt und Arbeitsplätze geschaffen. „Wenn in        jedem Gewerbegebiet die Lagerung von Atommüll möglich sein soll, dann kann sich eine Standortsuche nicht auf Hanau beschränken. Für weiteren Atommüll ist in Hanau kein Platz. Die Kommune hat die Planungshoheit und dafür werden wir auch durch die juristischen Instanzen streiten. Der Magistrat hat hierfür unsere volle Unterstützung,“  betonen Gasche und Straub (SPD) abschließend

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