Kommunalwahl 2011

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Perspektiven für Hanau
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Verantwortung tragen ‐ Hanau bewegen
Eine Stadt im Aufschwung, die sich ihre Traditionen bewahrt ... und die mit ihren vielen Möglichkeiten für Menschen jeden Alters einen attraktiven Platz zum Leben bietet – so präsentiert sich unsere Stadt. Hanau bewegt sich. Dabei trägt jeder Stadtteil mit seinen charakteristischen Vorzügen zu dem positiven Gesamtbild bei. Dass wir heute trotz manchem Problem gut da stehen, ist zwar Anlass zur Freude, aber vielmehr noch Ansporn, im Engagement für gute Hanauer Lösungen nicht nachzulassen.

Denn wie schnell sich neue Herausforderungen stellen können, zeigt die immer noch nicht restlos überwundene Wirtschafts- und Finanzkrise und ihre Auswirkungen.
Viele Menschen – auch in unserer Stadt – bangen um ihren Arbeitsplatz und damit um ihre Existenzgrundlage. Diesen Sorgen und Nöten gehört weiterhin unsere besondere Aufmerksamkeit. Die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen in der Stadt und der Region mit öffentlichen und privaten Investitionen ist die dringlichste Aufgabe, die wir zügig zu bewältigen haben. Wir in Hanau haben da als begehrter High-Tech- und Bildungsstandort in der Rhein-Main-Region dank guter Rahmenbedingungen bessere Voraussetzungen als manch andere Kommune.

Nicht vorsichtiges Taktieren und Lamentieren, sondern mutiges Entscheiden und
Handeln sind angesagt. Ich bin überzeugt, wer jetzt mit Mut und Tatkraft zupackt,
meistert die gestellten Aufgaben.

Am 27. März ist Kommunalwahl – an diesem Tag entscheiden Sie darüber, ob die SPD weiterhin daran arbeiten kann, dass es mit der Brüder-Grimm-Stadt – unserer Stadt – aufwärts geht, sie weiter in Bewegung bleibt. Geben Sie der SPD bitte Ihre Stimme und lassen Sie uns so gemeinsam dafür sorgen, dass die positiven Ansätze für Hanau allen Widrigkeiten zum Trotz Wirklichkeit werden. Gehen Sie bitte zur Wahl, denn jede Stimme für die SPD ist eine Bestätigung für die SPD
und die von ihr geleistete Arbeit, mit dem Ziel, unsere Stadt auf dem eingeschlagenen
Weg voranzubringen.

Viel getan – viel zu tun! Verantwortung tragen – Hanau bewegen!

Ihr

Claus Kaminsky

Hanau entwickelt sich nachhaltig
Zeitgemäße Wohnungen, Arbeitsplätze, Kultur und Freizeit – all das sind Größen, mit denen wir im „Wettbewerblichen Dialog“ Hanaus Innenstadt als Standort zukunftsfähig stärken; mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky an der Spitze und unter großer Bürgerbeteiligung und gemeinsam mit Investoren. Wir stehen für die Umsetzung der Ergebnisse des Wettbewerblichen Dialogs: Einkaufszentrum und neue Stadtbibliothek auf dem Freiheitsplatz, modernes Multiplexkino am Steinheimer Tor, Grünflächen und moderne Wohnungen an der Französischen Allee,
Umgestaltung des Schlossplatzes mit Hotel und Brüder-Grimm-Kulturzentrum.

Bundesweit mustergültig entwickeln wir gemeinsam mit dem Eigentümer Bundesrepublik
Deutschland die ehemaligen Militärflächen: Ein Gefahrenabwehrzentrum mit neuer Hauptfeuerwache, Flächen für Handel und Gewerbe entstehen im Stadtteil Lamboy sowie neuer Wohnraum in Lamboy-Tümpelgarten und Großauheim-Wolfgang. Wir stehen für die rasche Nutzung auch der verbleibenden ehemaligen Militärflächen für Wohnen, Arbeitsplätze und Umwelt.

Neue Wohnbaugebiete, wie in Mittelbuchen oder Klein-Auheim, füllen sich rasch mit Leben. Wir investieren in die öffentliche Infrastruktur in den Stadtteilen: Kindertagesstätten, Schulen, Bürgerhaus Wolfgang, Museum Großauheim, Verwaltungsstelle Klein-Auheim, Trauerhallen in Mittelbuchen, Steinheim-Süd und Großauheim. Wir mehren damit die Lebensqualität unserer Stadt und unserer Stadtteile.


Hanau ‐ natürlich umweltfreundlich

In Zeiten steigender Preise für Energie und der notwendigen Verringerung der
klimaschädlichen Treibhausgase ist die energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes
aus der Nachkriegszeit Aufgabe und Chance zugleich. Wir stehen dafür ein, dass der Mietwohnungsbestand der Hanauer Baugesellschaft insbesondere aus den 50er bis 70er Jahren zügig energetisch und sozialverträglich modernisiert wird.
Unser Ziel ist, dass die dadurch zwangsläufigen Steigerungen der Kaltmieten weitgehend
durch Senkung der Heizkosten aufgefangen werden.

Die Stadt bezieht Ökostrom und schafft weitere Solarstromanlagen. Wir stehen in Zeiten des Klimawandels ein für mehr Grün in der Stadt und eine ökologische Energieversorgung und gegen den Neubau eines Blockes 6 und damit gegen eine Steigerung des Schadstoffausstoßes durch das Kraftwerk Staudinger.

Ein modernes Radwegekonzept gehört zur umweltfreundlichen Verkehrspolitik genauso dazu wie die Modernisierung und Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs.

Ökologisch verantwortliche Reststoffverwertung und Abfallbeseitigung sind in Hanau auf der Höhe der Zeit und in der Abwasserbeseitigung verfügt Hanau über eines der modernsten, umweltfreundlichsten und preisgünstigsten Systeme Deutschlands. Für den Regenwasserüberlauf am Hellenbach in Steinheim suchen wir wirtschaftlich vertretbare Verbesserungsmöglichkeiten.

Hanau, eine Stadt im Grünen
Mit der Auswilderung von (Przewalski-)Wildpferden sichern wir das FFH-Naturschutzgebiet
Campo Pond. Unter großer Bürgerbeteiligung entstehen neue Grün- und Freizeitflächen wie im Kesselstädter Hochgericht. Zu den über 35.000 Bäumen imöffentlichen Raum werden Jahr für Jahr zusätzliche Bäume gepflanzt. Die Pflege der Main- und Kinzigauen, die Renaturierung von Bachläufen aber auch die Bildungsprojekte des erfolgreichen Umweltzentrums im Lamboy-Tümpelgarten zeigen, dass es uns mit dem Erhalt von Natur und Umwelt im Hanauer Stadtgebiet ernst ist. Die
zweite Goldmedaille beim bundesweiten Stadtgestaltungswettbewerb „Entente
Florale“ bestätigt unseren Weg.

Hanau, eine soziale Stadt
In allen Stadtteilen existiert, teilweise in Trägerschaft der Stadt, teilweise in Kooperation mit Kirchen und anderen freien Trägern, ein engmaschiges Netz von Einrichtungen, in denen die Unterstützung von Familien, die offene Jugendarbeit, die Integration ausländischer Mitbürger, die Seniorenarbeit und die bürgernahe Mitgestaltung an den Anliegen des jeweiligen Stadtteils im Vordergrund stehen. Im Stadtteil Lamboy, der südlichen Innenstadt und in der Weststadt haben wir dazu besondere Schwerpunkte gesetzt. Ab 2012 wollen wir dieses Programm um die Wohnquartiere rund
um die Freigerichtstraße erweitern, um diesen Stadtteil gemeinsam mit der Bevölkerung
weiter zu entwickeln.

Hanau ‐ Hand in Hand für Kinder und Familien
Hanau ist eine Stadt, in der Familienfreundlichkeit sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ganz oben auf der politischen Rangliste stehen. In Hanau existiert bereits ein umfassendes und bedarfsorientiertes Angebot an Kinderbetreuungsplätzen für jede Altersgruppe von 0 bis 14 Jahren. Seit Januar 2009 ist die gesetzlich garantierte Vormittagsbetreuung in den letzten drei Jahren vor der Einschulung betragsfrei. Hand in Hand mit den Eltern schaffen wir in den Hanauer Kindertagesstätten durch Sprach- und Lernförderung Zukunftschancen für unsere Kinder. Wir sind Garanten für die Fortsetzung dieses Weges und wollen die Ausbildungskapazitäten von Erzieherinnen und Erziehern in Hanau erhöhen.

Hanau ‐ Vielfalt für die Jugend
Das im Oktober 2008 wiedereröffnete Jugendbildungs- und Kulturzentrum (JuBiKuz) Hans-Böckler hat sich zu einem wichtigen Zentrum der Jugendkultur und der Jugendbeteiligung entwickelt. Dort entstand im Sommer 2009 das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Hanau als zusätzliche Anlaufstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern. Soziale Arbeit an Schulen, Jugendberufshilfe, Pflegekinderdienst,
Integration von Menschen mit Behinderungen, Präventionsarbeit gegen Gewalt sind
weitere Kennzeichen Hanauer Sozialpolitik.

Hanau ‐ niemand wird allein gelassen
Niemand ist davor sicher, durch Schicksalsschläge aus der Bahn geworfen zu werden. Gemeinsam mit Stiftungen, karitativen Organisationen und freien Trägern haben wir ein dichtes Netz von Beratungseinrichtungen geknüpft und deren Finanzierung vertraglich langfristig gesichert.

Mit Unterstützung der Stadt konnte die Arbeit der Hanauer Tafel für einkommensschwache
Hanauerinnen und Hanauer sowie die Arbeit der ökumenischen Wohnungslosenhilfe
zur Vermeidung von Obdachlosigkeit ausgebaut werden.

Hanau, eine Stadt die zwischen den Kulturen Brücken baut
Mehr als ein Drittel aller Hanauerinnen und Hanauer hat ihre Wurzeln außerhalb Deutschlands. Viele sind bereits gut in unsere Stadt integriert, andere tun sich damit aber noch schwer. Wir fordern von diesen Menschen nicht nur Integration, sondern wir bieten in zahlreichen Einrichtungen Angebote zur Integration an und laden zum Miteinander in unserer Stadt ein. Um diese Entwicklung zu fördern,
haben wir ein Integrationskonzept vorgelegt und sind eine der 6 hessischen Modellregionen
Integration.

Hanau – auch im Alter bunt
Die wachsende Zahl älterer Menschen ist mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung für unsere Stadt ein unschätzbares Potential. Mit der Arbeit des Seniorenbüros fördern wir den Gedanken, dass die Lebensphase 60plus trotz zunehmender körperlicher Einschränkungen spannend, bunt und kreativ sein kann. Durch Schaffung von Seniorenwohnungen, der barrierefreien Modernisierung von bestehendem Wohnraum und öffentlicher Infrastruktur erleichtern wir älteren Menschen die Teilhabe am Alltagsleben in unserer Stadt. Neben der guten Kooperation mit den Senioreneinrichtungen
in Hanau setzen wir auf die Förderung von Nachbarschaftsinitiativen, wie z.B. in Großauheim, Steinheim und Klein-Auheim. Diese Arbeit, die ganz entscheidend von vielen hundert ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen wird, ist ein neuer Erfolgsbaustein der Hanauer Seniorenarbeit.

Aber auch die ambulante und stationäre Hilfe für Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, wird in Hanau ausgebaut. Wir ergänzen diese durch Hilfen für pflegende
Angehörige und werben für die Ausbildung von Pflegefachkräften.

Hanau lernt vielfältig ‐ Lernen für alle mit allen
Von frühkindlicher Bildung in den Kindertagesstätten, über Grund-, Haupt-, Real-, Förder-, Privat-, Gesamtschulen und Gymnasien, über berufliche Schulen und Berufsakademie bis hin zu Volkshochschule und Hessencampus bieten sich für alle Menschen in Hanau vielfältige Möglichkeiten, ihren individuellen Bildungsweg zu gehen. Diese Bildungsvielfalt sucht ihresgleichen. Jedes Hanauer Kind soll die Schulform in Hanau wählen können, die die jeweiligen Talente und Stärken bestmöglich
fördert. Darauf sind wir stolz und in diesem Sinne wollen wir die Hanauer Bildungslandschaft
weiterentwickeln. Wir setzen uns weiter mit Entschlossenheit für eine Umwandlung der Tümpelgartenschule in eine Integrierte Gesamtschule ein.

Die Karl-Rehbein-Schule und die Hohe Landesschule wurden erweitert und saniert und Mensen an der Lindenauschule, an der Otto-Hahn-Schule und an der Karl-Rehbein- Schule geschaffen. Die Paul-Gerhardt-Schule bezog ein neues Gebäude.
Die Schule am Brunnen und die Pedro-Jung-Schule bilden gemeinsam Hessens modernstes Förderzentrum. Die Paula-Fürst-Schule hat neue Räumlichkeiten erhalten, an der Zeichenakademie wurde die Brüder-Grimm-Berufsakademie gegründet.
In die Beruflichen Schulen wird erheblich investiert.

Hanau lebt Kultur
Kunst, Kultur und Geschichtsbewusstsein sind in Hanau tief verwurzelt. Wir wollen, dass auch in Zukunft jeder Hanauerin und jedem Hanauer der Zugang zu Kunst und Kultur ermöglicht wird. Kultur und die Geschichte dieser Stadt schaffen Identität auch für die jährlich über 5.000 Neu-Hanauerinnen und Neu-Hanauer. Kulturelle Bildung von Anfang an, wie durch das „Klingende Mobil“ oder die Theaterbesuche von Kindertagesstätten, ist ein unschätzbares Gut eines jeden Menschen. Hanau lebt Kultur, z.B. mitten im Grünen bei der Wilhelmsbader Sommernacht oder wenn Hanauer für Hanauer an außergewöhnlichen Orten ein Buch lesen. Der Hanauer Kultursommer, Amateurtheatertage, Papiertheater, Schultheatertage, Konzerte, Kleinkunst, Ausstellungen an exponierten Orten von Hanauer Künstlerinnen und Künstlern ermöglichen rund ums Jahr auf allen Ebenen Begegnungen mit Kunst und Kultur. Das soll auch weiterhin so bleiben. Dafür stehen wir.

Neben den überregional anerkannten Kulturförderpreisen wie dem Brüder-Grimm- Preis für Sprache oder dem Paul-Hindemith-Preis für Musik wollen wir einen weiteren Kulturpreis im Bereich der bildenden Künste schaffen. Namensgeber soll Ludwig Emil Grimm sein. Dem in Hanau gebürtigen jüdischen Maler Moritz Daniel Oppenheim wollen wir ein würdiges Denkmal setzen.

Hanau ‐ Tradition mit Zukunft
Wir wollen eine neue Bibliothek mit modernen Medien in neuen, hellen Räumen auf dem Freiheitsplatz. Wir stehen für ein Brüder-Grimm-Kulturzentrum am Schlossplatz und für eine Erweiterung des Historischen Museums im Schloss Philippsruhe.

Das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau gehört zu den bedeutendsten Ausstellungszentren
der Gold- und Silberschmiedekunst in Deutschland. Wir fördern den Erhalt und die Tradition, um weiterhin vielseitigen Ausstellungen und den Ausbildungsstätten Raum für ihre Präsentationen zu bieten.

In der Geburtsstadt der Brüder Grimm sind die Märchenfestspiele ein fester Bestandteil der kulturellen Identität und werden weiterhin ihren hochwertigen Charakter behalten.

Bürgerfest, Lamboyfest, Steinheimer Apfelweinfest, Rochusmarkt, die Liste der traditionellen
Veranstaltungen in unserer Stadt ließe sich fortsetzen.

Hanau, eine Stadt, die sich bewegt
Die Hanauerinnen und Hanauer sind bewegungsfreudig und das Angebot an attraktiven Sport- und Freizeitanlagen dafür ist groß. Dank der breiten Vereinslandschaft können die Menschen in Hanau das jeweils Passende für sich finden – ob Freizeit- oder Leistungssport, von Kleinkinderturnen bis Seniorengymnastik, ob als Gruppenerlebnis im Verein oder als Individualsport beim Laufen, Radfahren oder Schwimmen. Die Unterhaltung der Hanauer Sportanlagen und Schwimmbäder sowie
die optimale Unterstützung der Vereine und die weiterhin kostenlose Nutzung der
Sporteinrichtungen durch die Vereine stellen wir sicher.

Hanau, eine Stadt, die sich um Gesundheit kümmert
Kommunale Krankenhäuser sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Durch den Kostendruck
im Gesundheitswesen sind in den vergangenen Jahren viele kommunale Krankenhäuser verkauft worden. In Hanau gehen wir bewusst einen anderen Weg.
Unser Ziel ist ein modernes städtisches Klinikum, das leistungsstark und konkurrenzfähig ist. Die derzeitigen Neu- und Umbaumaßnahmen schaffen dafür die notwendigen Voraussetzungen. Gemeinsam mit dem Vinzenzkrankenhaus sichern wir in Hanau eine starke Gesundheitsversorgung.

Hanau, eine Stadt, in der man Arbeit findet
Der Arbeitsmarkt ist von einem ständigen Wandel geprägt. Gute Kommunalpolitik ergreift die Chancen dieses Wandels, um durch intelligente Infrastrukturmaßnahmen und Kooperation der städtischen Ämter mit Unternehmensleitungen ein Klima zu schaffen, in dem Unternehmen die Vorteile des Standortes gerne für ihre eigene Entwicklung nutzen. In Hanau haben wir in den vergangenen Jahren ein Umfeld geschaffen, das Investitionen lohnend macht und in der Folge Arbeitsplätze schafft.
Die Verlagerung von 800 Arbeitsplätzen durch Evonik von Frankfurt nach Hanau, die
Erweiterungsinvestitionen von Heraeus und Dunlop, die Neuansiedlung von Unternehmen
in Steinheim oder auch die neuen Handelsunternehmen im Postcarreé und zukünftig im Kinzigbogen sowie viele andere mehr sprechen für sich.

Hanau, eine Stadt, in der sich sicher leben lässt
Das Lebensgefühl wird entscheidend davon geprägt, wie frei und sicher sich Bürgerinnen
und Bürger in ihrer Stadt bewegen können. Bürger-Alarm-System, Schutzmann-Projekte, Leon-Hilfeinseln, Gewaltpräventionsprojekte an Schulen oder die Kampagne „Gewalt-Sehen-Helfen“ sowie die erfolgreiche Zusammenarbeit von Stadt, Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichten im Rahmen des Hanauer Präventionsrates sind wichtige Bausteine für mehr Sicherheit in unserer Stadt. Im Stadtteil Lamboy schaffen wir ein leistungsstarkes Gefahrenabwehrzentrum für die Hanauer
Rettungsdienste und die Feuerwehr. Wir drängen beim Land Hessen auf eine Verstärkung der Polizei vor Ort.

Hanaus städtische Unternehmen stärken
Starke kommunale Unternehmen sichern eine gute Infrastruktur für die Bürgerinnen und Bürger. Die städtischen Unternehmen und Eigenbetriebe beweisen, dass dies effizient und kostengünstig geschehen kann, ohne Gewinn für private Eigentümerinnen und Eigentümer erwirtschaften zu müssen. Dies ist ein Grund dafür, dass Hanau bei zahlreichen Gebühren, wie z.B. Abfall und Abwasser oder Kindertagesstätten, in bundesweiten Vergleichen die preisgünstigsten Plätze einnimmt.

Hanau, eine Stadt, die Vermögen schafft
Hanaus Vermögen nach Abzug der Schulden beträgt ungefähr 820.000.000 Euro! Spricht man über städtische Finanzen, werden aber meist nur die Schulden betrachtet. Der Schwerpunkt einer zukunftsorientierten Kommunalpolitik liegt jedoch in nachhaltigen Investitionen in eine ausgewogene Infrastruktur für alle Bürgerinnen und Bürger. Bildung, Straßen, Kindertagesstätten, Kultur, Sport- und Freizeitanlagen, Jugend- und Senioreneinrichtungen, Grünflächen und vieles andere mehr machen eine Stadt erst leistungsfähig und liebenswert. Diese Investitionen gehören für uns
so selbstverständlich zu unserer Alltagswelt, dass es uns schwerfällt, sie als Gemeinschaftsleistung
wahrzunehmen. Die Stadt Hanau drückt der Zwang zum Sparen wie die meisten anderen Kommunen auch. Wir werden aber nicht den Weg gehen, die kommunale Infrastruktur zu ruinieren. Wir setzen durch eine zielgerichtete offensive Politik auf die Verbreiterung unserer Einnahmebasis durch neue Arbeitsplätze und neuen Wohnraum.

Hanau, eine Stadt, die Bürgerbeteiligung ernst nimmt
Wir wollen, dass sich Bürgerinnen und Bürger in vielfältiger Weise beteiligen. Ziel einer lebendigen Stadt ist, dieses Engagement in unterschiedlicher Weise zusammenzuführen und zu fördern. Deswegen werden am 27. März auch Ortsbeiräte in der Kernstadt gewählt. Kommunale Demokratie lebt davon, dass auch komplizierte Entscheidungen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürger vorbereitet werden. Beispielgebend sind hier die Entscheidungen für den Umbau der Innenstadt, die
Planung und Realisierung der Freizeitanlage Hochgericht und die Projekte Soziale Stadt oder die Arbeit von Jugendplenum, Seniorenbeirat oder Ausländerbeirat. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wollen wir unsere Stadt gestalten.



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