Landtagskandidatin Jutta Straub steht Plänen für Kraftwerk Staudinger aufgeschlossen gegenüber, warnt aber vor Schnellschüssen

Jutta Straub, Landtagskandidatin der SPD für den Wahlkreis 41, zu dem auch Großkrotzenburg gehört, reagierte am Montag auf die kürzlich veröffentlichten Pläne des Betreibers Uniper für sein Kraftwerk Staudinger. Die Pläne sehen vor, dass der Kraftwerkkomplex innerhalb der nächsten Jahre in einen modernen Industriepark verwandelt wird, um die vorteilhafte Infrastruktur vor Ort auszunutzen. Einerseits ist bisher der Bau eines Rechenzentrums angedacht, das vor allem Unternehmen in Frankfurt mit Rechenleistung versorgen könnte und andererseits eine Recyclinganlage für Straßenaufbruch, die dazu dient Asphalt von krebserregenden Stoffen zu reinigen. Eine solche Anlage ist bisher innerhalb Europas nur in den Niederlanden in Betrieb.

Straub steht diesem Vorhaben generell aufgeschlossen gegenüber: „Das Kraftwerk Staudinger war bis zur Energiewende ein Garant für Arbeit in der Region. Diese Pläne stellen eine gute Möglichkeit dar, um nicht nur die verbleibenden Arbeitsplätze im Kraftwerk zu erhalten, sondern auch wieder neue Arbeitsplätze zu schaffen. Gerade der innovative Charakter der entstehenden Anlagen kann unsere Region attraktiver machen.“

Dennoch warnt Straub vor Schnellschüssen: „Wir sollten diese Pläne nicht vorschnell zu hoch loben. Selbstverständlich sieht dieses Vorhaben auf dem Papier sehr gut aus, allerdings gilt es jetzt erst für die zuständigen Ministerien der Wirtschaft und der Umwelt die Pläne zu prüfen. Nur wenn aus dem Projekt keine Nachteile für Mensch und Umwelt entstehen, kann es auch mit Unterstützung der SPD vorangetrieben werden.“

Hanau, 04.10.2018

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