Landtagskandidatin Straub fordert gerechtere Verteilung der Landeszuschüsse für Festspiele

 

Jutta Straub, Landtagskandidatin der SPD im Wahlkreis 41, kritisierte die gängige Intransparenz bei der Vergabe von Landesmitteln zur Förderung der verschiedenen Festspiele hessischer Kommunen und forderte eine Anpassung der Zuschüsse für die Hanauer Brüder Grimm Festspiele.

Hintergrund ist die ungleiche Verteilung der Fördergelder an die Festspielstandorte, die in den letzten Jahren durch die Kritik mehrerer Kommunen in den Fokus geraten ist. Spitzenreiter unter den bezuschussten Festspielstandorten ist Bad Hersfeld mit 770.000€, während Hanau bei ähnlichen Zuschauerzahlen 55.000€ erhält. Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte sich bereits in der Vergangenheit an Innenminister Rhein gewandt, um ein transparenteres Vergabeverfahren anzuregen, was bisher jedoch zu keiner Änderung der gängigen Praxis führte.

Straub möchte dieses Anliegen auch weiterhin im Fokus wissen: „Natürlich soll hier keine Neiddebatte eröffnet werden, aber die Diskrepanz in der Verteilung der Mittel ist auffallend. Hier sollte das Land Hessen eine gerechtere Verteilung der Zuschüsse gewährleisten, in dem neben künstlerischen Gesichtspunkten auch messbare Faktoren wie Besucherzahlen in die Bewertung eingehen, um die Vergabeverfahren durch objektive Kriterien transparenter zu gestalten. Letztlich geht es hier auch darum, welche Wertschätzung das Land Kulturgut entgegenbringt. Diese Veranstaltungen sind absolute Aushängeschilder für ihre Kommunen und in vielen Fällen über die Landesgrenzen hinaus und tragen zur Attraktivität Hessens bei. Für diesen Beitrag zum kulturellen Leben in Hessen wünsche ich mir eine angemessenere Unterstützung des Landes.“

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