Ministerium macht den Weg frei für Bildungszentrum 0-10

SPD begrüßt die Genehmigung des Schulentwicklungsplans weiterführende Schulen.

„Mit seiner Genehmigung des Schulentwicklungsplanes für die weiterführenden Schulen in Hanau, hat das Kultusministerium jetzt den Weg frei gemacht für den Aufbau des Bildungszentrums für Kinder im Alter von 0-10 Jahren durch den Umbau der Tümpelgartenschule“, stellt die schulpolitische Sprecherin der SPD, Caroline Geier-Roth, erfreut fest. Das Bildungszentrum wird sowohl eine Kindertagesstätte, als auch die erste öffentliche inklusive Grundschule in Hanau umfassen. „Der Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt und dadurch auch neue Einwohnerinnen und Einwohner hinzugewonnen“, unterstreicht die SPD Fraktionsvorsitzende Cornelia Gasche, die selbst im Stadtteil lebt. Sie erhalte viele positive Rückmeldungen bezüglich der Entwicklungen im Stadtteil. Allerdings werde sie auch immer wieder von jungen Eltern auf das aktuell noch fehlende Ganztagsschulangebot im Stadtteil angesprochen. „Hier werden von der Stadt beim Ausbau des Bildungszentrums die notwendigen räumlichen Voraussetzungen geschaffen, damit die sich Tümpelgartenschule zu einer Grundschule mit verlässlichem Angebot entwickeln kann“, informiert Gasche. Dies sei ein wichtiger Schritt, um Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern.

Eindeutig bestätigt wurden in der Genehmigung des Kultusministeriums die dem Schulentwicklungsplan (SEP) zugrunde gelegten Schülerzahlen und deren weitere Entwicklung. Zitat: „Im vorliegenden Schulentwicklungsplan sind die weiterführenden Bildungsangebote der Stadt Hanau ausführlich und umfassend dargestellt; die verwendete statistischen Daten sind von hier aus zu bestätigen. Prognosen informieren vorausschauend über die Auswirkungen der Schülerzahlentwicklung und die daraus resultierenden Bedarfe in den weiterführenden Schulen der Stadt.“
„Wir freuen uns über die lobenden Worte, die das Ministerium für den SEP gefunden hat“, so Geier-Roth und Gasche weiter. „Diese machen deutlich, welche fundierte Arbeit Schuldezernent Axel Weiss-Thiel und sein Fachbereich geleistet haben.“ Diese wurden in den vergangenen Jahren immer wieder von Kritikern massiv in Zweifel gezogen.

Zugestimmt hat das Ministerium auch der jahrgangsweisen Aufhebung der Sekundarstufe I an der Tümpelgartenschule ab dem Schuljahr 2017/2018. „Damit wird der allgemeinen Entwicklung Rechnung getragen, dass die Schülerzahlen insbesondere im Bereich der Hauptschulen rückläufig sind. Ein Trend der kein Hanauer Spezifikum, sondern landesweit zu beobachten ist“, stellt Geier-Roth fest. Beide unterstreichen nochmals mit Nachdruck, dass alle Kinder, die noch 2016 in der Haupt- und Realschule der Tümpelgartenschule aufgenommen werden, dort auch ihren Schulabschluss machen können. Der Haupt- und Realschulzweig wird nicht „geschlossen“ – er läuft aus und dies soll keine Nachteile für den letzten Schuljahrgang bedeuten, dies wird organisatorische sichergestellt.
Die beiden SPD Politikerinnen weisen darauf hin, dass im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten mit dem Schulzentrum Hessen-Homburg auch künftig eine Haupt- und Realschule vor Ort ist. „Kein Kind muss künftig den Stadtteil verlassen, um eine Haupt- oder Realschule zu besuchen.“ Auch die Schülerinnen und Schüler, die aktuell die Sekundarstufe I der Tümpelgartenschule besuchen, bzw. ab dem kommenden Schuljahr besuchen werden, können dort die Sekundarstufe I bis zum Ende durchlaufen. Ein Schulwechsel sei nicht notwendig.

„Der Schulentwicklungsplan trägt der Entwicklung der Schülerzahlen Rechnung und sichert die Existenz der verbleibenden Hanauer Haupt- und Realschulen. Er hat damit die Entwicklung der gesamten Hanauer Schullandschaft im Blick, deren Vielfalt und Qualität wir erhalten und zukunftsfähig ausbauen wollen“, so Gasche und Geier-Roth abschließend.

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