SPD begrüßt Verkauf der Pumpstation – Neue Nutzung des Kulturdenkmals als soziale Einrichtung

Cornelia Gasche

Cornelia Gasche -
Fraktionsvorsitzende

Thomas Straub

Thomas Straub -
Vorsitzender

„Wir freuen uns von Herzen, dass die ehemalige Pumpstation, die mittlerweile seit Jahrzehnten nur interimsweise genutzt wird, nun als „Kinderhotel“ für Kinder und Jugendliche mit Handicap“ genutzt werden soll, unterstreicht der Hanauer SPD Vorsitzende Thomas Straub. Seit 2011 gibt es in Hanau bereits das „Schwanennest“ im Stadtteil Lamboy-Tümpelgarten, das ebenfalls vom Behindertenwerk Main-Kinzig betrieben wird und in dem Kinder und Jugendliche mit Handicap und deren Eltern eine „Auszeit vom Alltag“ erleben können. Jugendliche mit Beeinträchtigungen erleben hier oftmals ihren ersten oder später auch regelmäßigen „Urlaub“ ohne Eltern. Kinder und Jugendlich finden hier aber auch Betreuung, wenn in der Familie kurzfristig eine Versorgung nicht sichergestellt werden kann.
Hilfe für betroffene Familien im einen Notfall aber genauso in Auszeitphasen ist auch eine Erfahrung, die für beeinträchtigte Jugendliche den Einstieg in eine völlig neue und außerordentlich wertvolle Phase der Verselbständigung darstellt, so SPD- Fraktionsvorsitzende Cornelia Gasche. Wie notwendig dieses Angebot sei, zeige die hohe Nachfrage, die dazu führt, dass das Schwanennest inzwischen an seine Kapazitätsgrenzen kommt. Nach Fertigstellung der Baumaßnahmen an der ehemaligen Pumpstation und der Übernahme durch das Behindertenwerk Main-Kinzig, sollen künftig 30 Plätze für die Kurzzeitbetreuung der Kinder und Jugendlichen zur Verfügung, aktuell sind es nur 14.
Ein Beispiel das ein mutiger Schritt, wie der Aufbaue des Schwanennestes im Jahr 2011, einen neuen Weg weist und neue – unglaubliche wertvolle - Angebote schafft.
Das es dann noch Mäzenaten gibt, die ein solches kostenaufwendiges Projekt bereit sind zu stemmen, ist hoch anerkennungswürdig. Dass an dieser Stelle noch die Begeisterung der Investoren zur Entwicklung und zukünftigen Nutzung besonders herausfordernder denkmalgeschützter Immobilien hinzukommt, ist ein herausragender Umstand.
Wir sind froh, dass wir dieses Projekt unterstützen können, indem wir die denkmalgeschützte Immobilie veräußern, die für die Stadt seit Langem nur eine finanzielle Belastung ist, da sich eine öffentliche Nutzung wirtschaftlich ausschließt.
Mit dem Vorhaben verknüpft sei auch der Umzug der Freiwilligen Feuerwehr Kesselstadt, die bisher in einer andauernden „Interimslösung“ in der Pumpstation untergebracht war. Dort konnten bereits aus Platzgründen nicht alle Feuerwehrfahrzeuge untergebracht werden, stellt Straub fest. Die Feuerwehr werde daher in einen bereits seit längerem geplanten Neubau in die Weststadt umziehen, der auch Platz für die Fahrzeuge biete.
„Sowohl die Sanierung des denkmalgeschützten Kulturdenkmals Pumpstation, als auch der Neubau für die Freiwillige Feuerwehr, bedeuten eine Aufwertung für den Stadtteil Kesselstadt/Weststadt“, bei gleichzeitiger Schaffung einer bedeutenden sozialen Einrichtung und der lange angestrebten Lösung für die Feuerwehr in Kesselstadt. Dass sich die Nachbarschaft zwischen dem Sportgelände des VFR Kesselstadt und der neuen Einrichtung des Behindertenwerkes perspektivisch nicht nur planerisch kooperativ harmonisieren lässt, sind Straub und Gasche (SPD) überzeugt.

SPD Hanau SPD Hanau
×
Menü