Was Krimi und Politik gemeinsam haben

Hanna Hartmann las im Nachbarschaftshaus Lamboy/Tümpelgarten.

Zu einer Krimilesung, einer etwas anderen Art der Wahlkampfveranstaltung lud die SPD Lamboy - Tümpelgarten zu Kaffee und Kuchen in das Nachbarschaftshaus ein. Ortsvereinsvorsitzender Wulf Falkowski begrüßte stellvertretend für den Ortsverein die rund 30 Gäste, unter ihnen auch Bürgermeister Axel Weiß-Thiel. Gemeinsam mit der Landtagskandidatin Jutta Straub, wechselten sich Lesung und Polittalk mit der Frankfurter Kriminalautorin Hanna Hartmann, besser bekannt als Petra Tursky-Hartmann ab. Es wurden über die Wahlkampfthemen und die Parallelen zum neuen Buch „Totengräbers Tochter“ diskutiert, welche in Anlehnung an erlebte Geschehnisse den Einzug in den neuen Frankfurt-Krimi fanden, denn Politik kann dann und wann zum Krimi werden.

„30 Prozent des Buches sind reale Personen und Ereignisse oder Erzählungen, die so geschehen sind, 30 Prozent des Charakters der Kommissarin Edith Tannhäuser sind mein Charakter und der Rest ist Fiktion, die meiner Phantasie entspringt“, so die Autorin.

Die Sachsenhäuser Kommunalpolitikerin Petra Tursky Hartmann erklärte zur Entstehung ihres Synonyms, dass ihr Name als Landtagskandidatin im Wahlkampf 2008 in Frankfurt einen großen Bekanntheitsgrad hatte. So entschied sie sich, ihr Manuskript dem Societäts-Verlag unter ihrem zweiten Mädchenname Hannelore, der schließlich zu Hanna Hartmann führte, vorzulegen. „Außerdem wollte ich, dass die Leute mein Buch unvoreingenommen lesen und es nicht an meinem Namen fest machen.“, verriet die Autorin. Ihre Erfahrungen im Wahlkampf, Orte, Menschen Begegnungen führten sie auch zum Schreiben, so inspirierte sie das historische Niederräder Klärwerk, welches sie im Rahmen eines Wahlkampftermins besuchte, zu Darling, ihrem Erstlingswerk. Es folgten der Krimi „Tod im Licht der Luminale“ und vor nun der dritte Tannhäuser Krimi, der rund um den Frankfurter Flughafen spielt und tiefe Einblicke gibt.

Die Lesung gliederte sich in drei Teile, im Gespräch mit der Landtagskandidatin ging es um die Wichtigkeit der Medienkompetenz und einer besseren Bildungspolitik, die die SPD anstrebe. Dabei stellte auch das Publikum Fragen und stellte fest, dass dringend Weiterbildungsbedarf auch seitens der Lehrer im Bezug auf Cybermobbing und der Umgang mit den sozialen Netzwerken wichtig ist, die auch in Hartmanns Krimi eine große Rolle spielen. Wichtig sind Jutta Straub auch die Themen Mobilität, und in einer wachsenden Stadt wie Hanau die Schaffung bezahlbaren Wohnraums.

Nach der Lesung signierte die Autorin ihre Bücher und stand zusammen mit der Kandidatin Jutta Straub zu weiteren Gesprächen bereit.

Wulf Falkowski

Vorsitzender SPD OV-Lamboy/Tümpelgarten

 

BU: Landtagskandidatin Jutta Straub mit dem Ortsverein SPD Lamboy Tümpelgarten und der Autorin Hanna Hartmann

 

 

 

 

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